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OBJEKTSICHERHEITSPRÜFUNG B1300

Objektsicherheitsprüfung B1300

Mit der ÖNORM B 1300 werden regelmäßige Prüfroutinen durch Sichtkontrollen und Begutachtungen für Wohngebäude gefordert. Dies betrifft die vier Bereiche Technische Objektsicherheit, Gefahrenvermeidung und Brandschutz, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Einbruchsschutz und Schutz vor Außengefahren. Verantwortungsträger (Eigentümer, Gebäudeverwalter) haben über Sicherheitsbeauftragte bzw Aufgabenträger vorbeugend Bestandsdokumentationen zu erstellen und sicherheitsrelevante Belange regelmäßig  zu prüfen.

Wir haben die in der B1300 vorgeschlagene Checkliste praxisnah adaptiert, um die Entscheidungsfindung im Spannungsfeld zwischen „Konsens“ und „Stand der Technik“ , zwischen Haftungsfragen und Investitionskosten vorzubereiten.

Neben der aus dem AGBG abgeleiteten Verkehrssicherungspflicht, fordert das Bauwerksbuch (§128 Wiener Bauordnung) dezidiert auch eine Dokumentation der Instandhaltungs-Maßnahmen für alle Gebäude. Wenn Sie Interesse haben, Ihr ordnungsgemäßes Handeln nachweisbar zu machen, beraten und unterstützen Sie wir gerne! 

Bundesinnung – Arbeitssausschuß Blitzschutz und Erdung

LPS_AA_Blitzschutz_Erdung

EBE Elektrotechnik darf in diesem Ausschuss Wien repräsentieren.

Unsere gemeinsamen Ziele darin sind
• Würdigung der Komplexität von äußeren und inneren Blitzschutzmaßnahmen
• verbessertes Zusammenwirken zwischen Elektrikern und häufig als Subunternehmer beauftragten Errichtern der Blitzschutzsysteme
• Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung bei PlanerInnen, ZiviltechnikerInnen sowie ausschreibenden Stellen bezüglich der Vorteile eigener Leistungsvergaben für Erdungs- und Blitzschutzsysteme
• Teilnahme an Normenarbeit
• Enger Kontakt zu anderen Arbeitsausschüssen und Fachgruppen
• Informationsveranstaltungen in den Bundesländern
• Lebendige Kontakt- und Feedbackmöglichkeiten für alle InteressenspartnerInnen

Besuchen Sie uns auf: https://blitzschutz-wko.at/

Moderne Geräte - zeitgemäßer Schutz: der „Typ A“ FI

Moderne Haushaltsgeräte werden durch elektronische Steuerungen immer effizienter. Doch ist der Betrieb dieser Geräte sicher und sind Sie und Ihre Familie im Fehlerfall geschützt?
Die richtige Wahl des FI (Fehlerstrom-Schutzschalters) ist für den sicheren Betrieb einer Anlage unerlässlich!
Sind reine Wechselstromgeräte (Glühbirnen, Heizgerät, etc.) angeschlossen, ist man mit einem herkömmlichen FI- („Typ  AC“) gut geschützt. Bei modernen Haushaltsgeräten reicht dies oft nicht, da auch pulsierende Gleichfehlerströme auftreten können. Deshalb wurde der „Typ A“ FI entwickelt, der diese Art von Fehlern erkennen und verlässlich abschalten kann.

In den Bedienungsanleitungen Ihrer Haushaltgeräte können Sie die etwaigen Anforderungen an den FI nachlesen. Wir empfehlen Ihnen: Lassen Sie im Zweifel  ältere FI im Zuge von Prüf- und Wartungsarbeiten  tauschen!

Risikomanagement in der Blitzschutzplanung – aktuelle OIB RL4

Blitz- und Überspannungsschutz: Welcher Schutz eines Gebäudes ist nötig? Wie ist das Schadensrisiko im Vergleich zu akzeptierten Verlusten?
Das sind Fragen, die nach EN62305 für die Installation von Blitz- und Überspannungsschutz rechtzeitig zu klären sind. Nach der geltenden Baunorm OIB RL4 sind Blitzschutzanlagen je nach Gefährdung und Verwendungszweck erforderlich – zu dieser Ermittlung ist eine fachliche Risikoanalyse vorgesehen. Die Kriterien dabei nehmen auf die bauliche Anlage und deren Versorgung Bezug; Parameter wie exponierte Lage, Baumaterialien, Bodenuntergrund und die Nutzung beeinflussen die Ausführung der Schutzmaßnahmen.
Wir unterstützen Sie auch gerne, um diese Ergebnisse in Ihre allgemeine Risikobeurteilung gemäß Bauwerksbuch, ÖNORM B1300, ÖVE/ONorm Reihe 31000 bzw ONR49000 zu integrieren.

Schutzbereich Badezimmer und Duschecke

Im nassen Zustand ist der menschliche Körper um ein vielfaches leitfähiger als trocken. Daher besteht im Bereich des Bades (nasse Füße als "Erder") eine besonders hohe Gefahr. Zur Reduzierung dieser sind folgende Vorgaben in Kraft:
> Verwendung eines 30mA-FI für alle Stromkreise im Bad.
> im Schutzbereich 60cm seitlich und 225cm hoch  - also der Arm-Reichweite eines Erwachsenen - sind nur Fixanschlüsse (zB für Therme, Waschmaschine, Heizstrahler) und ortsfeste, herstellergeeignete Verbraucher (zB für Whirlpool, Dampfdusche u.ä.) erlaubt.
> in der Wand geht der Bereich bis 5cm in die Tiefe, um zu verhindern, dass zB mit  Schrauben  eine E-Leitung angebohrt wird.
Verzichten Sie zu Ihrer Sicherheit auf die Verwendung von Verlängerungskabeln - es sollte sich beim Baden einfach kein E-Gerät zu nahe befinden!

Altes Postschloss an Sprechanlage?

Haben sie noch ein altes Postschloss an der Sprechanlage Ihrer Hauseingangstür eingebaut, dessen Schlüssel weitverbreitet ist? Wenn Sie den Zutritt hausfremder Personen wieder einschränken wollen, wenden sie sich an uns - eine der Möglichkeiten ist der Einbau eines "elektronischen Postschlosses". Die Zutritts-Keys für dieses werden vom Hersteller (www.begeh.at) lediglich an angemeldete berechtigte Stellen vergeben, und Sie selbst können festlegen, ob bestimmte Gruppen wie Müllabfuhr oder Sozialdienste auch berechtigt sein sollen.

Elektrotechnische Normen

Basis:
Elektrotechnikgesetz 1992
Elektrotechnikverordnung 2002-A2 (2010)- darin werden aufgezählte ÖVE/ÖNORMEN als verbindlich erklärt!
Nullungsverordnung 1998
Elektroschutzverordnung 2012

Des weiteren sind wir Elektriker an die Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an öffentliche Versorgungsnetze, kurz TAEV (letzte Fassung 2008) samt der lokalen Ausführungsbestimmungen der Netzbetreiber (zB Wienstrom Anhang 2013), gebunden.

Auch andere Vorgaben sind oftmals zu berücksichtigen
> Betriebsanlagenbewilligungen - behördliche Bescheide!
> Arbeitnehmerschutz (siehe ESchV)
> VEXAT (Verordnung zu explosionsfähiger Atmosphäre in Bezug auf Arbeitnehmer-/Bauarbeiterschutz)
> Bauordnung, OIB-Richtlinien
> diverse TRVB's (techn. Richtlinien vorbeugender Brandschutz)